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Forschungsbericht: So beurteilen Ingenieure weltweit Simulations- und physische Testmethoden

Prototyping und Simulation ermöglichen die Überprüfung von Produktentwicklungen, bevor der Serienanlauf startet. So sollen Konstruktionsfehler früh erkannt und resultierende Kosten möglichst vermieden werden. So weit – so gut.

In der Realität greifen Simulation, Modellierung und virtuelle Test jedoch oft noch nicht nahtlos ineinander.

Im Forschungsbericht geben über 300 Befragte weltweit Antworten zu Herausforderungen und Bedarfen für reibungslosere Produktentwicklungen. Beantwortet werden Fragen zu:

  • Den größten Herausforderungen in der Simulation aus Sicht der Projektbeteiligen
  • Existierenden Bedenken hinsichtlich verfügbarer Testoptionen
  • Exogenen Faktoren wie der Größe eines Unternehmens und deren Auswirkungen auf Simulationsmethoden
  • „Was wäre wenn?“-Szenarien – Wie Produktenwickler das Problem angehen würden?

 

Wir haben diese Untersuchung durchgeführt, um den Einsatz der Simulation und ihren Platz im gesamten Designzyklus, vom Konzept bis zur Fertigung, besser zu verstehen. Wir fanden heraus, dass Ingenieure in allen Branchen die Simulation auf allen Ebenen einsetzen.
Es ist jedoch klar, dass es Raum für Verbesserungen gibt. Es gibt Barrieren sowohl bei der Verwendung von Simulationssoftware als auch bei der Verfügbarkeit von Simulationsressourcen. 

Interessante Ergebnisse sind:

  • Unsere Befragten verwendeten mehrere Kriterien, um das bestmögliche Design zu erreichen. Die fünf wichtigsten Kriterien waren Festigkeit/Steifigkeit (82 %) und Gewicht (71 %), gefolgt von Schock/Vibration/Modal (64 %), Haltbarkeit (62 %) und thermische Eigenschaften (60 %).
  • Da eine Simulation vor der Produktion ideal ist, wollten wir herausfinden, was Ingenieure davon abhält, Simulationen häufiger durchzuführen. Wir entdeckten drei Haupthindernisse - fehlendes Wissen (47 %), die Kosten (41 %) und mangelndes Vertrauen in die Ergebnisse (37 %).
  • Im Durchschnitt durchlaufen Ingenieure 19 Iterationen des Design-Virtual-Simulation-Zyklus, bevor sie das erste Teil oder den ersten Prototyp produzieren. Die Mehrheit (69 %) ist damit zufrieden oder einverstanden, aber einige (12 %) sind es nicht. Diejenigen, die angaben, dass sie mit der aktuellen Anzahl von Iterationen überhaupt nicht zufrieden sind, antworteten, dass sie im Durchschnitt 12 Zyklen anstreben würden, bevor sie ein Teil oder einen Prototyp produzieren.
  • Die Befragten erkannten, dass der Design-Simulationszyklus besser sein könnte. Die Mehrheit (51 %) würde es den Konstrukteuren ermöglichen, selbst Analysen durchzuführen, was eine Strategie zur Senkung der Anzahl der Zyklen ist.

Engineering.com möchte sich bei den Teilnehmern dieser Studie bedanken. Indem sie ihr Wissen geteilt haben und anderen ermöglicht haben, zu sehen, wie sie vergleichen, haben sie die gesamte Ingenieurgemeinschaft bereichert.

Danke für die Lektüre,
Roopinder Tara
Direktor of Content,
engineering.com

Hier kommen Sie zur vollständigen Studie Prototyping und Simulation.

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